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Bridge verbindet nicht bei Snap/Flatpak

Kurz gesagt: Ein per Sandbox isolierter Thunderbird (Snap oder Flatpak) kann den Helfer von atbridge.ai nicht starten, sodass sich das Add-on nicht verbindet. Führe den Helfer als Hintergrunddienst aus (atbridge bridge service install && atbridge bridge service start) und koppel das Add-on über Loopback mit dem Token aus atbridge bridge pair — oder installiere Thunderbird von thunderbird.net neu.

Wenn atbridge.ai unter Linux „funktionierte und dann aufhörte”, sich das @bridge-Add-on nicht verbinden kann oder die Aktivierung mit einem unklaren Fehler fehlschlägt (und ~/.atbridge keine license.json enthält), liegt die Ursache fast immer daran, wie Thunderbird installiert wurde — nicht an deiner Lizenz.

atbridge.ai kommuniziert mit Thunderbird über einen winzigen lokalen Helfer (einen Native-Messaging-Host). Normalerweise startet Thunderbird diesen Helfer selbst. Snap und Flatpak führen Thunderbird in einer Sicherheits-Sandbox aus, die es ihm verbietet, ein externes Programm zu starten — sodass der Helfer nie startet und sich das Add-on nicht verbinden kann. Das trifft besonders Ubuntu-Nutzer: Das Ubuntu App Center installiert Thunderbird standardmäßig als Snap.

Gute Nachricht: Du musst Thunderbird nicht neu installieren. Ein per Sandbox isolierter Thunderbird kann weiterhin lokale Netzwerkverbindungen herstellen, daher bringt atbridge.ai einen Loopback-Fallback mit — du führst den Helfer selbst als kleinen Hintergrunddienst aus, und das Add-on verbindet sich über 127.0.0.1 mit ihm. Einmal einrichten; es bleibt bestehen.

Schritt 1 — Prüfen, wie Thunderbird installiert ist

Abschnitt betitelt „Schritt 1 — Prüfen, wie Thunderbird installiert ist“
  1. Führe diese in einem Terminal aus:

    Terminal-Fenster
    snap list 2>/dev/null | grep -i thunderbird
    flatpak list 2>/dev/null | grep -i thunder
    which thunderbird
  2. Erscheint Thunderbird unter snap oder flatpak, nutze den Loopback-Fallback unten. (Ein normaler Pfad wie /usr/bin/thunderbird aus deinem Distributionspaket oder Mozillas Tarball braucht nichts davon.)

Schritt 2 — Die Bridge als Hintergrunddienst ausführen

Abschnitt betitelt „Schritt 2 — Die Bridge als Hintergrunddienst ausführen“

Das führt den Helfer eigenständig aus (ein systemd --user-Dienst), sodass der per Sandbox isolierte Thunderbird ihn über Loopback erreichen kann, statt ihn starten zu müssen.

  1. Den Dienst installieren und starten:

    Terminal-Fenster
    atbridge bridge service install
    atbridge bridge service start
  2. Prüfen, ob er läuft:

    Terminal-Fenster
    atbridge bridge service status

    Du willst active. (Er startet außerdem automatisch, wenn du dich anmeldest.)

Da das Add-on keine Dateien auf deinem Rechner lesen kann, gibst du ihm ein Einmal-Token, sodass nur es mit dem Dienst kommunizieren kann (keine beliebige Webseite).

  1. Das Token ausgeben:

    Terminal-Fenster
    atbridge bridge pair

    Kopiere den angezeigten token-Wert.

  2. Öffne in Thunderbird atbridge.ai → Einstellungen → Erweitert → Lokale Bridge (Snap/Flatpak). Füge das Token ein, aktiviere Loopback-Fallback aktivieren und klicke auf Speichern. (Belasse den Port bei 45678, sofern du ihn nicht geändert hast.)

Terminal-Fenster
atbridge bridge ping
atbridge connect status

Eine Antwort von bridge ping bedeutet, dass Thunderbird und atbridge.ai über Loopback kommunizieren. Aktiviere dann deinen Plan, falls noch nicht geschehen.

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